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Frankfurt- Ballsporthalle - 27. Dezember 2011

frankfurt

Die Straße hat uns wieder! Freunde, was haben wir alle auf diesen Tag gewartet.

Nikolaus, Weihnachten – ja, macht Spaß. Doch richtig heiß ist die Band, die Crew, das Merchteam (und die unzähligen weiteren Begleiter) erst an diesem historischen Tag: auf den Tourauftakt in Frankfurt. "Die Welt brennt" steht auf den Fahnen und

mehr als 5000 Fans werden heute Abend zusammen um die Wette rocken. Doch der Abend ist noch in weiter Ferne. Früh, sehr früh klingelt für die meisten Musiker und den Großteil der Crew der Wecker. Auf nach Hessen! Gegen Mittag herrscht bereits reges

Treiben in der Ballsporthalle. Die Bühne steht, das Licht erstrahlt schon seit den Morgenstunden– alle Kanäle scharf, die LED- Wand unter Strom. Und yes, Tribünen. Fett! Ein völlig neues Gefühl für Philipp, der heute nicht nur die Fans vor der

Bühne antreiben muss. Während Tonmagier Alex bereits ungeduldig auf Philipp, Zegga und Co. wartet, wird zum ersten Mal in der Frei.Wild-Historie ein Klavier auf die Bühne gekarrt. Lasst euch überraschen! Gegen 14 Uhr ist der Tross komplett. Die

Jungs sind da, doch mehr Zeit als für eine Zigarette und eine Tasse Kaffee bleibt nicht. Die Tonleute rufen die Jungs zum Soundcheck auf die Bühne – und der Soundcheck muss heute sitzen, immerhin will man sich auch beim Tourstart keine

technischen Schnitzer erlauben. Während die Band im inneren der Location einige Songs durchgeht, das Intro testet und auch die Pyro überprüft (ja, erstmalig werden die Funken fliegen!!!), beginnen draußen auf dem Parkplatz die ersten spontanen

Partys. Bier auf, Anlage an und ab die Post! So macht Warten Spaß. Für einige Fans heißt es aber gleich „Willkommen". Im Rahmen einer Verlosung hat die Band zum Meet and Greet geladen. Eine halbe Stunde quatschen, Weihnachtsgeschichten austauschen,

Fotos knipsen und Geschenke überreichen. Föhre geht als Sieger vom Feld und schleppt eine leckere Flasche Schnaps in den Backstage-Bereich. Prost! Danach herrscht Ruhe, die Ruhe vor dem Sturm. 18 Uhr wird aufgetischt (u.a. Schweinelende und Blaukraut- sehr fein), bevor kurz vor 20 Uhr die Punkrocker von Serum 114 in die Vollen hauen. Diese haben hier in Frankfurt ein echtes Heimspiel und rocken die jetzt schon gut gefüllte Halle durch. Auch Hämatom haben danach leichtes Spiel, die Massen in

Bewegung zu bringen. Frankfurt ist heiß! Showtime: Ohne zu viel zu verraten, das Frei.Wild-Intro knallt bei über 5000 Fans so richtig, nur leider die Eröffnungspyro nicht- Scheeeeeisse, wo sind die verdammten Flammen??? Verdutzte Gesichter neben und

auf der Bühne. Egal – Rocken – Jetzt! Laut, hart und ohne Kompromisse. Nur leider auch mit dem einen oder anderen kleinen Schnitzer. So verhaut Philipp „Arschtritt" – doch er selber kann darüber am lautesten lachen. Die Fans haben eh mitgesungen, wer

braucht da schon den Burger?  Macht euch bei den kommenden Shows auf viele Überraschungen gefasst: So kommt das Klavier genauso zum Einsatz, wie ein herrlich oldschooliges Akkordeon. Außerdem werden einige Songs erstmalig bei dieser Tour

präsentiert, also geht die Texthefte durch und übt fleißig. Aber auch körperlich werdet ihr an die Grenzen gehen müssen. Zumindest im Bereich vor dem FOH sprießen im Minutentakt riesige Circle Pits („Weil du mich nur verarscht hast"), während beim

finalen „Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben" ein spontane Wall Of Death das Infield zerlegt. Wer da aufsteht, ist wahrlich ein Sieger". Wie Sieger fühlen sich auch die Jungs nach mehr als zwei Stunden Show. Beine hoch, ein Bierchen

auf und auf den erfolgreichen Tourauftakt angestoßen – und wie es sich für Rock n'Roller gehört, gibt es zur Feier des Tages eine Frei.Wild-Torte. Lecker. Feierabend, ab in die Kojen, Schlaf erzwingen, diesen Kampf verloren und so werden die ersten

des Tortrosses nicht vor 5 Uhr morgens die Augen schliessen. Kein Wunder, Stuttgart wartet und das in voller Größe. 12.000 Leute, dazu Gonzo, Doro und der Checker!!!!

 

Es wird groß...

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